Archiv für Kategorie 'Reise, Reise'

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Ziemlich genau 72 Stunden nachdem ich am Sonntag aus Saarbrücken abgefahren bin, habe ich den Fuß wieder in den Saarbrücker Bahnhof gesetzt (und damit erklärt sich auch, warum hier 3 Tage lang nix los war). Meine Reise im Schnelldurchlauf: Saarbrücken-Landau-Frankfurt-Oberhausen-Frankfurt-Saarbrücken.

Und jetzt habe ich doch tatsächlich den Fehler gemacht, meinen RSS-Reader zu starten.

Vienna

Nicht mehr heute. Heute dann doch lieber Kurzes Eck.

Erste Erkenntnisse aus zwei Tagen Pressegesprächen

Wie gesagt, bin ich gerade bei einem Presseseminar. Dabei haben junge (Wissenschafts-)journalisten Kontakt zu Informatikern und co., und sollen lernen, darüber interessant zu schreiben. Ich habe und hatte das große Vergnügen, zwei Teilnehmern für Fragen zur Verfügung zu stehen und das ist eine wahnsinnig interessante Erfahrung.

Press Jeep
(cc) photo by Robert Soar

Zum Einen ist es sehr unterschiedlich, was die beiden wissen wollen. Die Themen, mit denen ich eigentlich gerechnet habe, auf die ich aber keine Lust hatte, kommen glücklicherweise nicht vor: Rechtschreibreform und Psycholinguistik. Zu letzterem hätte ich auch gar nicht viel gewusst. Stattdessen dreht es sich viel um Maschinelle Übersetzung und Grammatik/Syntax. Weltwissen (mein Diplomarbeitsthema) kam nur sehr am Rande vor.

Auch Art und Detailinteresse sind unterschiedlich, aber das ist an sich nicht sehr überraschend. Sehr schön ist, dass die beiden wirklich auch persönlich sehr interessiert sind und Fragen stellen, die weit über das hinausgehen, was am Ende in dem Artikel, den die schreiben, unterzubringen ist.

Mittlerweile fühle auch ich mich etwas erschöpft, aber zum Glück naht der Zeitpunkt, zu dem die Journaille ihre Artikel abgeben muss und der zwanglose Teil losgehen kann. Sprich: ich kann endlich auch mal Fragen stellen.

Dagstuhl

Heute bis Mittwoch bin ich auf Schloß Dagstuhl. Dagstuhl ist ein Veranstaltungsort für Informatik-Kongresse und Tagungen, der mitten im Nirgendwo in der saarländischen Provinz liegt und hier findet gerade der Workshop Wissenschaftsjournalismus – Schreiben über Informatik statt. 12 junge Wissenschaftsjournalisten bekommen hier die Grundlagen der Informatik erklärt. Ich repräsentiere die Computerlinguistik.

Heute (Tag 1) gab es einen ziemlichen Parforce-Ritt durch die Informatik. Gefühlte 100 Referenten haben aus ihren jeweiligen Fächern berichtet, was selbst für mich, der das teilweise schon kennt, arg anstrengend war. Keine Ahnung, wie die Teilnehmer da noch sinnvolle Informationen rausholen konnten, aber offensichtlich ging es.

Mein eigener Vortrag (Slides) lief ziemlich später (der vorletzte), aber ich glaube ich habe die Leute nicht völlig gelangweilt. Jetzt gibt es Interviews mit den Referenten, d.h. ich bombardiere Leute, die noch nie was von CL gehört haben, mit Fakten. Yeah.

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Oh, und den Access Point direkt im Zimmer.

Live von der TaCoS

Jetzt ist die TaCoS fast vorbei, aber ich blogge mal noch schnell live. Jetzt, wo das Wetter wieder gut ist.

Mein Vortrag mit dem Titel “Where to get the world knowledge – Linking FrameNet and SUMO” (Slides) war gestern (Samstag) und ich bin eigentlich ganz zufrieden. Das Feedback war weitgehend positiv, was mich natürlich sehr freut. Eingeschlafen ist auch niemand, wenn ich das richtig sehe.

Tübingen ist durchaus schön, aber ziemlich … nun ja, schwäbisch. Die saarländische Lebensart kommt mir irgendwie unkomplizierter vor. Naja. Egal.

TaCoS in Tübingen

Kommendes Wochenende werde ich wieder etwas unterwegs sein: In Tübingen findet die 17. TaCoS statt, die Tagung der Computerlinguistik-Studierenden. Voraussichtlich am Samstag vormittag werde ich über meine Diplomarbeit reden.

Die Slides gibt’s dann hinterher auch.