Archiv für Kategorie 'Reflexives'

Nachmieter gesucht: 2ZKB, Mainzer Straße, Saarbrücken

Eine Zeitung würde jetzt In eigener Sache drüberschreiben …

Weil ich etwas kurzfristig Saarbrücken verlasse (jedenfalls kurzfristiger als 3 Monate) suche ich einen Nachmieter für meine Wohnung. Die Fakten:

  • Die Wohnung besteht aus 2 Zimmern, Küche und Bad, einem kleinen Flur. Durchreiche zwischen Küche und Wohnzimmer :)
  • Mainzer Straße 15, direkt gegenüber vom Filmhaus. 2 Minuten ins Viertel, an den Markt oder den Staden. Fenster zur Karlstraße.
  • Altbau (hohe Räume), Stuck an der Decke
  • Doppelverglasung
  • Laminatboden
  • 2. OG, 40 Quadratmeter
  • Kaltmiete: 260 €
  • Frei ab 1. Oktober spätestens

Bei Fragen reicht eine Mail an wohnung@rockbüro.de (oder: ICQ 121808482 MSN nils.reiter@gmx.li SKYPE nreiter). Besichtigungen jederzeit nach Vereinbarung möglich.

Update: Wohnung ist weg. (Jaaa, das ging schnell)

Achtet auf Eure Mitbewohnerin(nen)

Ich habe letzte Nacht von einer Mitbewohnerin geträumt. Nicht meine, ich wohne ja seit Jahren nicht mehr in einer WG — von einer Mitbewohnerin, die einfach Mitbewohnerin war. Wahrscheinlich kannte ich im Traum jemanden, dessen Mitbewohnerin sie war, aber wer das war, ist mir entfallen. Diese Mitbewohnerin jedenfalls, ich glaube sie hatte dunkle Haare, hatte telekinetische Kräfte. Und mit diesen Kräften hat sie die Kaffeemaschine ziemlich virtuos bedient. Cool, oder?

Vielleicht sagt mir mein Unterbewußtsein damit, dass ich wieder in einer WG ziehen sollte.

Goetheblog ist tot – es lebe das rockbüro

Unter dem Namen goetheblog habe ich seit etwas mehr als zwei Jahren gebloggt, also quasi so viel in Jahren wie es Web’s in Versionen gibt. Aber anders als mit dem Web 2, geht es mit Goetheblog.se nicht weiter, das goetheblog ist tot.

Eigentlich hätte es das wahrscheinlich schon im Februar sein sollen, als die Datenbank abgeraucht ist. Danach hat bloggen nur halb so viel Spaß gemacht. Deswegen fällt es mir nicht schwer, mich von dem Namen und der Domain goetheblog.se zu verabschieden (wobei ich wohl noch eine Weile deren Eigentümer sein werde).

Ab jetzt wird aber wieder gerockt, und zwar auf rockbüro.de. Jaa. Mit Umlaut. Denn das geht seit einer Weile, was aber kaum jemand weiß. Und das wiederum bedeutet, dass rockbüro.de nicht von einem Konzertveranstalter belegt ist (die umlautlose Umschrift von rockbüro.de ist übrigens xn--rockbro-r2a.de [Update: Google Reader scheint das nicht zu mögen. Als Ersatz empfehle ich einstweilen diese Pipe]).

Wie unschwer zu erkennen ist, gibt es ein neues, etwas weniger kaltes Design (wie ich finde). Nach wie vor ist die Sidebar rechts und die Kommentare unten und die Kategorien sind auch die gleichen geblieben. Neu sind Schnellzugriffe auf Artikel mit Video oder auf englisch, die man durch klick auf die entsprechenden Symbole findet. Wer sich einfach nur berieseln lassen möchte, findet unter Glotze einen Feedbeat-Player, der sehenswerte Videos hintereinanderweg spielt. Neu sind außerdem viele Kleinigkeiten, die irgendwo versteckt sind und mich viele Nerven gekostet haben.

Links, Bookmarks & co., die auf goetheblog.se referenzieren, sollten weiterhin funktionieren. Zumindest eine Weile.

Und nun? Let’s rock.

 

“Live” im rockbüro: Antarhes

Zitat des Abends

Milla: “Du hast mal Rollenspiele gemacht, bist drüber hinweg und jetzt bist Du Blogger.”

Nils: “… darf ich das bloggen?”

Die letzten Tage des Goetheblog 2

Liebes Netz,

diese Geschichte beginnt am letzten Samstag, am 10. Februar. Ich habe, als ich gerade einen tollen Eintrag in die Welt entlassen wollte, festgestellt, dass die Datenbank leer ist. Die Datenbank, die Einträge und Kommentare und Track- und Pingbacks der letzten eineinhalb Jahre enthält.

Schnell war eine E-Mail an den Provider geschrieben, mit der Bitte um Aufklärung und Einspielen eines Backups, der letzten Sicherheitskopie also. Es war Samstag und ich rechnete natürlich nicht mit einer direkten Antwort.

Auch eine Antwort am Sonntag war unrealistisch. Für Montag hätte ich schon gerne eine gehabt, aber keine bekommen. Also rief ich am Dienstag morgen an. Eine nette Dame hatte leider gar keine Ahnung und keine Rechte, irgendetwas zu tun. Aber später würde noch jemand kommen der beides hätte, der würde sich mit mir in Verbindung setzen.

Es ist natürlich nichts passiert. So rief ich also am Dienstagabend wieder an (immerhin war es eine 0800-Nummer, also kostenlos). Habe sogar den Chef persönlich erreicht, der versprach, sich noch am Dienstagabend darum zu kümmern.

Am Mittwochabend habe ich wieder angerufen. Man könne sich das nicht erklären, wie das passiert sei. Oh, und die Datenbanken im Backup seien auch alle leer.

Nun gab es mehrere Möglichkeiten:

  • Einen Rechtsstreit mit dem Provider vom Zaun brechen: Das würde zwar viel Geld kosten, aber die Daten nicht zurückbringen
  • Aus RSS-Feeds und eigenen Backups und Google Cache und Waybackmachine die Daten wieder zusammensuchen und so tun als wäre nix gewesen
  • Dem zweiten Goetheblog seine Ruhe gönnen und irgendwas anderes machen.

Eine Woche vorher wäre mir das zwar noch undenkbar erschienen, aber ich habe mich für die dritte Variante entschieden. Es ist erstaunlicherweise sehr befreiend.

Und so habe ich Goetheblog 2 zu Grabe getragen.

Goetheblog 3

Goetheblog 3 ist da.

Wie unschwer zu erkennen, hat sich einiges geändert. Unter der Haube läuft jetzt Wordpress 2.1, das Design ist komplett anders und basiert nun auf Tree2, wobei ich allerdings einiges geändert habe.

Außerdem gibt es keine Tags mehr. Tags sind quatsch, zumindest für ein Weblog. Kategorien rocken!

Ein paar andere Kleinigkeiten sind schon umgesetzt; einige noch andere Kleinigkeiten existieren bisher nur als Idee. Kommen aber vielleicht noch.

Macht es Euch gemütlich in Goetheblog 3.