4. Mai 2008 at 12:31
filed under Medienkonsum
Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Und so … offensichtlich kriegt es wahrscheinlich auch nur der Spiegel hin.
Der Artikel, in dem es um die Journalistenmeute in Amstetten geht, die ein Krankenhaus belagert, ist mit nicht weniger als 2 Bildergalerien bestückt. Ein Kasten wirbt für die nächte gedruckte Ausgabe (“Das Böse nebenan – Wenn Menschen unmenschlich werden: Das monströse Doppelleben des …”). Selbstverständlich gibt es auch eine “interaktive Grafik”, die jeden Winkel des Kellers ausleuchtet und Links zu weiteren Artikeln, die Klingeln wie die Kapitel eines Buches oder Computerspiels. Ich find’s pervers.
RSS /
Comments are closed.
Johannes
on 4. Mai 2008 at 14:17
Seh ich auch so. Naja, wenn man nichts inhaltliches zu berichten hat, dann schreibt man halt über die Berichterstattung selbst… Hiphip Hurra für den Qualitätsjournalismus.
Passend dazu auch:
http://wirres.net/article/articleview/4861/1/6/
Robert
on 4. Mai 2008 at 14:44
Geht mir genauso. Und übrigens sind es mittlerweile 3 Bildergalerien!
Der andere Robert
on 4. Mai 2008 at 17:02
Find ich auch. Und in der ausführlichen Flash-Chronologie ist jedes Familienmitglied einzeln anklickbar. Praktischerweise wurde da auch viel Platz für ein zukünftiges Foto gelassen.