Die Technik
Wieder gibt es einen Einblick in meine Arbeitsstelle. Heute: Das technische Setup.
Wie in jeder guten Uni, wird auch hier natürlich Linux verwendet. Lange Zeit dachte ich, Unis würden das aus Kostengründen machen, aber das kann zumindest hier nicht der Fall sein. Denn das Linux läuft nicht auf Feld-, Wald- und Wiesen-PCs, sondern auf G5 iMacs, zumindest im Computerpool. Meine erste Aufgabe bestand also — natürlich — darin, zu verhindern, dass die Gruppe Technik mir einen hässlichen, lauten und schwarzen HP-PC hinstellt. Stattdessen habe ich mir einen iMac unter den Nagel gerissen, und Mac OS X installiert. Das war, wie ich dann feststellte, eine Herausforderung für sich. Denn die iMacs — ich wusste auch nicht, dass es sowas überhaupt gibt — haben kein CD- oder DVD-Laufwerk. Also nicht nur ausgebaut und in die Ecke gelegt, sondern das Gehäuse hat nichtmal einen Schlitz dafür.
Meine Rettung in diesem Fall war das Firewire-Kabel meiner iSight-Webcam und der Firewire target disk mode. Damit konnte ich das DVD-Laufwerk meines Laptops benutzen, um Mac OS X auf dem iMac zu installieren (sonst hätte ich natürlich auch meinen iPod benutzen können).
Und so habe ich nun einen iMac mit Mac OS X 10.4 als Arbeitsplatzrechner. Der ist via Netzwerkkabel online. Mein Laptop, den ich im Moment noch — wegen der Coolness, vor allem aber auch wegen der auf meinem Laptop gespeicherten Passwörter — mit zur Arbeit nehme, ist mit oben genanntem Firewire-Kabel an den iMac angeschlossen und darüber online. Das geht solange ganz gut, wie der iMac nicht einschläft, weil das Routing beim aufwachen irgendwie kaputt geht …
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