Archiv für Oktober 2007

Die Technik

Wieder gibt es einen Einblick in meine Arbeitsstelle. Heute: Das technische Setup.

Wie in jeder guten Uni, wird auch hier natürlich Linux verwendet. Lange Zeit dachte ich, Unis würden das aus Kostengründen machen, aber das kann zumindest hier nicht der Fall sein. Denn das Linux läuft nicht auf Feld-, Wald- und Wiesen-PCs, sondern auf G5 iMacs, zumindest im Computerpool. Meine erste Aufgabe bestand also — natürlich — darin, zu verhindern, dass die Gruppe Technik mir einen hässlichen, lauten und schwarzen HP-PC hinstellt. Stattdessen habe ich mir einen iMac unter den Nagel gerissen, und Mac OS X installiert. Das war, wie ich dann feststellte, eine Herausforderung für sich. Denn die iMacs — ich wusste auch nicht, dass es sowas überhaupt gibt — haben kein CD- oder DVD-Laufwerk. Also nicht nur ausgebaut und in die Ecke gelegt, sondern das Gehäuse hat nichtmal einen Schlitz dafür.

Meine Rettung in diesem Fall war das Firewire-Kabel meiner iSight-Webcam und der Firewire target disk mode. Damit konnte ich das DVD-Laufwerk meines Laptops benutzen, um Mac OS X auf dem iMac zu installieren (sonst hätte ich natürlich auch meinen iPod benutzen können).

Und so habe ich nun einen iMac mit Mac OS X 10.4 als Arbeitsplatzrechner. Der ist via Netzwerkkabel online. Mein Laptop, den ich im Moment noch — wegen der Coolness, vor allem aber auch wegen der auf meinem Laptop gespeicherten Passwörter — mit zur Arbeit nehme, ist mit oben genanntem Firewire-Kabel an den iMac angeschlossen und darüber online. Das geht solange ganz gut, wie der iMac nicht einschläft, weil das Routing beim aufwachen irgendwie kaputt geht …

Noch fragen?

Prüfling

Gibt es eine weibliche Form von “Prüfling”?

Bender’s Big Score

Ohne weitere Worte.

Eine Woche Heidelberg

Ich fange mal von vorne an.

Was mache ich hier eigentlich?

Ich habe eine halbe Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Computerlinguistik an der Universität Heidelberg. Darin (also in der halben Stelle) mache ich Studienberatung für Bachelor-Studenten, sorge für die Installation von Korpora und Tools und mache noch ein bißchen dies und jenes (darunter fällt z.B. am neuen Studiengang mit integriertem Beifach zu arbeiten oder mir zu überlegen, wie wir uns in der Nacht der Wissenschaft präsentieren).

Unn?

Ei Jo. Ich denke, es war gut, die Uni und die Stadt mal zu wechseln, auch wenn ich natürlich manche Leute vermisse. Aber die Leute, mit denen ich hier zusammenarbeite, sind auch alle recht cool. Ich bin also ziemlich zufrieden.

Mehr kommt vielleicht auch noch.

3 Links zur Computerlinguistik

Heidelberg

Liebes Weblog, ich weiß, ich habe Dich etwas vernachlässigt.

Wahrscheinlich fragst Du Dich, wie es mir in den letzten Tagen ergangen ist, immerhin waren es meine ersten beiden Tage “auf der anderen Seite” des … ja, von was eigentlich?

Wie auch immer: Seit gestern bin ich wisschenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Computerlinguistik der Universität Heidelberg. Seit heute morgen habe ich auch eine — noch nicht vollständige — Webseite hier. Ich weiß jetzt gar nicht genau, wo ich anfangen soll, deswegen haue ich mal ein paar Stichworte raus: Büro ist riesig (und nicht sehr schön, ich brauche mal ein paar Poster). Mensa ist nebenan und ganz ok. Groß. Wohnen tue ich im Gästehaus der Uni, das ist ziemlich cool (Süd-Balkon!). Arbeit gibt es reichlich. Kollegen sind sehr nett, Studenten auch (habe bisher eine Reihe Hiwis und alte TaCoS-Bekannte kennengelernt bzw. wiedergetroffen).

Noch Fragen?