Hitler, der
An sich ein durchaus bekanntes Phänomen: Eigennamen werden hin und wieder zu Gattungsbezeichnungen, zum Beispiel “Tempo” für Taschentücher oder “Walkman” für tragbaren Kassettenspieler. Das googeln als Verb allmählich eingang in die Sprache findet, hat wohl auch schon ein paar Anwälten einen schicken Sportwagen beschert.
Rechtlich auf der sicheren Seite ist man bei dem Wort “Hitler” — wohlgemerkt als Nomen oder gar Verb gebraucht, nicht als Eigenname. Das überaus famose Hitler-Blog nennt ein paar Beispiele:
“Ich habe eine 6 in der Mathearbeit – der Lehrer ist echt so ein Hitler”
“Eigentlich wollten wir gestern abend ins Cookies/Atomic Café/etc. gehen, aber der Türhitler wollte uns nicht reinlassen, weil wir drei Jungs waren.”
“Und dann hat der Typ so rumgehitlert, dass er das alles total hasst und so.”
Rumgehitlert! Großartig!