Archiv für September 2007

Weg

So, nur mal ein kurzer Statusbericht: Ich habe Saarbrücken gestern verlassen, verbringe jetzt das Wochenende in Frankfurt bei meinen Eltern (Vollpension! :) ) und fahre am Montag nach Heidelberg zu meinem ersten Arbeitstag. Den Rest des Wochenendes werde ich meinen Computer ausschließlich zum Musik hören nutzen …

Von der Schloßallee zur Badstraße

Seit ein paar Tagen gibt es die neue Deutschland-Edition von Monopoly. Mit Städten statt Straßen. Welche Stadt dabei wieviel kostet, konnte im Internet abgestimmt werden. Überraschenderweise ist Saarbrücken auf der Schloßallee gelandet. Und ebenso überraschenderweise ist Heidelberg auf der Badstraße gelandet. Mein Umzug von Saarbrücken nach Heidelberg bedeutet also, dass ich statt 4 Mio Euro nur noch 600 Tsd Euro für die Stadt bezahle.

(Aber immerhin ist Heidelberg/Mannheim die einzige deutsche Doppelstadt, die auf dem Brett nebeneinanderliegt …)

[via Kurpfalznotizen]

Umzugsvorbereitungen

Ich hoffe, meine Nachmieterin weiß zu schätzen, dass diese Wohnung zum Zeitpunkt ihrer Übernahme sauberer sein wird, als sie es jemals war, seit ich hier wohne.

Und: Noch zwei Tage Saarbrücken.

Gedanken zum Umzug

Ein Umzug ist ja immer eine der seltenen Gelegenheiten im Leben, wo man einmal alles was man besitzt in den Fingern hat. Dementsprechend findet man ja auch oft Dinge wieder, die man lange verloren glaubte. Oder stolpert über die Liebesbriefe von und für längst Verflossene Lieben. So ungefähr ging es mir heute. Warum man solche Dinge aufhebt, weiß ich auch nicht so genau. Lesen tut man das ja eh nie wieder.

Da dieser Umzug mein sechster innerhalb von ca. zweineinhalb Jahren ist, bin ich aber mittlerweile darauf konditioniert, bei jedem Ding, was ich in den Händen habe zu überlegen, ob es den Umzug wert ist (viele Dinge haben den Test nicht bestanden). Der Drang, sehr persönliche Briefe und ähnliches aufzuheben und der Drang, das Umzugsgut zu minimieren, widersprechen sich natürlich diametral.

Nun gab es aber eine Erfindung, die zum Beispiel den Umzug einer großen CD-Sammlung sehr vereinfacht: Computer. Oder, um genauer zu sein: Billige Festplatten. Und da es noch eine andere Erfindung gab, die es erlaubt, geschriebene Briefe in digitale Bilder zu verwandeln (vulgo auch als Scanner bezeichnet), zeichnet sich für o.g. Problem eine einfache Lösung ab. Alte Liebesbriefe einscannen, auf einer Festplatte speichern, das Original wegwerfen. Das ist ein total einleuchtender Gedankengang.

Und es macht mir Angst, dass ich es ernsthaft erwogen habe, alte Liebesbriefe einzuscannen und die Originale wegzuwerfen.


Eigentlich sollte das Blog-Posting hier enden. Aber mir dämmert, dass ich vielleicht endlich verstanden haben könnte, was Walter Benjamin mit Aura gemeint hat. Denn die ist es, die durch eine Digitalisierung von Liebesbriefen zertrümmert würde. Oder so.

Livestreamparty

Nur kurz nochmal zu gestern: Meine Abschiedsfeier gestern war sehr schön — ich bedanke mich natürlich bei allen die da waren etc.

Soweit ich das beurteilen kann, hat das mit dem Livestream – abgesehen von einigen Aussetzern – durchaus funktioniert. Ich habe nur hin und wieder mal reingeschaut und zu meiner Freude eine gewisse Chat-Aktivität festgestellt. Scheint also nicht allzu langweilig gewesen zu sein. Gegenmeinungen?

Ich habe übrigens nicht selbst mitgeschnitten, alles was gestern da passiert ist, ist also bereits dem digitalen Nirwana anheimgefallen.

Partyvorbereitungen

  • Getränke
  • Playliste

Damit ist eigentlich alles erledigt.

Fertig.

aussen

PS: Und abgegeben habe ich jetzt auch.

Release Candidate

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Lange Sätze

Es ging hier ja schonmal um lange Wörter … Extralange Sätze gibt es auch. Aber vielleicht nur bei Juristen. Es handelt sich tatsächlich um einen einzigen Satz.

Angesichts der allenfalls geringfügigen Überschreitung des Tagesgrenzwerts von 64 dB(A) im ebenerdigen Außenwohnbereich, der jedenfalls erheblichen Mehrkosten einer zur Einhaltung des Nachtgrenzwerts von 54 dB(A) und damit zur Einsparung der Kosten für passive Schallschutzmaßnahmen führenden Schallschutzwand, der Vorbelastung des Anwesens der Klägerin durch einen den Nachtgrenzwert schon vor dem Ausbau erheblich überschreitenden Schienenverkehrslärm und der tendenziellen Minderung des prognostizierten Lärms durch Festsetzung der zugelassenen maximalen Streckengeschwindigkeit auf nur 160 km/h spricht im Gegenteil alles dafür, daß die Beklagte auch ohne Berücksichtigung des Gleispflegeabschlags und nach genauer Ermittlung der Kosten und Auswirkungen aller bei Offenhaltung des Bahnübergangs noch in Betracht kommenden Schallschutzmöglichkeiten in nicht zu beanstandender Weise zu dem Ergebnis gelangt wäre, daß der Bau von Schallschutzwällen oder -wänden zum Schutz des allein stehenden Wohnhauses im Außenbereich unangemessen aufwendig wäre, da dem Schutzzweck auch durch passive Schallschutzmaßnahmen, die den Einbau schalldämmender Lüftungseinrichtungen einschließen, und Entschädigung für eine Beeinträchtigung des Außenwohnbereichs Rechnung getragen werden kann.

(Stephan hat ihn gefunden)

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Zum Glück habe ich ein komplexes Todo-Listen-Verwaltungs-System, das mir solche Dinge anzeigt.