Letzte Nacht, um 04:04 Uhr, hatte ich das letzte Kapitel vom letzten Teil vom letzten Band von Otherland ausgelesen. Otherland, man kann es schwer anders beschreiben, ist ein Epos. Ein episches Epos, das sich auf nicht weniger als 3.984 Seiten erstreckt (in der deutschen Taschenbuchausgabe).
Otherland ist durchaus nicht einfach zu lesen, denn das Buch springt munter zwischen Dutzenden verschiedener Erzählstränge hin und her, und es ist lange völlig unklar, wie die Geschichten zusammengehören. Aber es ist absolut wunderbar, ein Buch zu lesen, dass sich soo viel Zeit nehmen kann und es auch tut, um Charaktere einzuführen und Hintergründe zu beschreiben. Das Buch ist ein Meer an Referenzen auf andere Bücher und Geschichten – von Homers Illias und Odyssee über Tolkiens Herr der Ringe bis hin zu Kindergeschichten, Dodge City, dem Zauberer von Oz und sicher eine Menge, die ich nicht erkannt habe.
Ich glaube zwar nicht, dass ich das Buchdie Bücher nochmal lese, aber es war ein großartiges Erlebnis.