Erste Erkenntnisse aus zwei Tagen Pressegesprächen
Wie gesagt, bin ich gerade bei einem Presseseminar. Dabei haben junge (Wissenschafts-)journalisten Kontakt zu Informatikern und co., und sollen lernen, darüber interessant zu schreiben. Ich habe und hatte das große Vergnügen, zwei Teilnehmern für Fragen zur Verfügung zu stehen und das ist eine wahnsinnig interessante Erfahrung.
Zum Einen ist es sehr unterschiedlich, was die beiden wissen wollen. Die Themen, mit denen ich eigentlich gerechnet habe, auf die ich aber keine Lust hatte, kommen glücklicherweise nicht vor: Rechtschreibreform und Psycholinguistik. Zu letzterem hätte ich auch gar nicht viel gewusst. Stattdessen dreht es sich viel um Maschinelle Übersetzung und Grammatik/Syntax. Weltwissen (mein Diplomarbeitsthema) kam nur sehr am Rande vor.
Auch Art und Detailinteresse sind unterschiedlich, aber das ist an sich nicht sehr überraschend. Sehr schön ist, dass die beiden wirklich auch persönlich sehr interessiert sind und Fragen stellen, die weit über das hinausgehen, was am Ende in dem Artikel, den die schreiben, unterzubringen ist.
Mittlerweile fühle auch ich mich etwas erschöpft, aber zum Glück naht der Zeitpunkt, zu dem die Journaille ihre Artikel abgeben muss und der zwanglose Teil losgehen kann. Sprich: ich kann endlich auch mal Fragen stellen.
