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Linguisten in Bremen

Veröffentlicht von Nils am 25. März 2007 um 13:42 in Neues aus dem Elfenbeinturm

Gestern bin ich über das Bremer Sprachblog gestolpert, was ich hier einfach mal als Empfehlung weitergebe. Anlässlich des Jahres der Geisteswissenschaften bloggt der Anglistik-Professor Anatol Stefanowitsch über Linguistik und Sprachwissenschaft. Sehr angenehm zu lesen, erinnert ein bißchen an das Language Log (das ich nicht mehr lese, weil die einen zu hohen Output haben …).

  1. A.T. am 25. März 2007

    Danke für den Link, aber gibt es das eigentlicht sonst noch in irgend einem anderen Land, dass der Blogger seine Leser in den Kommentaren siezt?

  2. Nils am 25. März 2007

    Nee, ich glaube nicht. Siezen gibt es ja schonmal eh nicht in allen Sprachen.

    Im Heise-Forum gibt es auch nur einen, der gesiezt wird

  3. A.S. am 26. März 2007

    Also, ich habe mir über die Anredeform bewusst Gedanken gemacht als ich unter die Blogger gegangen bin. Mir ist natürlich klar, dass Kommunikation im Internet meistens einen eher informellen Charakter hat, vor allem in Foren und Blogs. Deshalb wäre das allgemeine „Du“ sicher nicht unangemessen (und ich bin auch nie beleidigt, wenn mich ein Leser duzt). Aber ich fand dann doch, dass es nicht schaden kann, einen höflichen Umgangston zu pflegen, da Blogger und Leser ja zunächst Fremde sind.

  4. A.T. am 27. März 2007

    Dann wäre ich also unhöflich, weil ich meine Leser duze?

    Übrigens kann es doch schaden, weil siezen im Internet meist eher als unhöflich betrachtet wird, schließlich stellt man damit eine gewisse Distanz her, die in der Blogosphere zumindest ungewöhlich ist. Das ist wie hier in Schweden. Würde ich hier jemanden siezen, würde ich komisch angeguckt werden, fühl dich also mal komisch angeguckt ;)

  5. Nils am 28. März 2007

    Naja, ich denke Höflichkeit liegt im Auge des Betrachters. Ich kenne auch genug Leute, denen das ständige geduze (z.B. in der Uni) auf den Geist geht – duzen oder siezen sagt nichts über das tatsächliche Verhältnis der Menschen untereinander aus. Und gerade im Internet habe ich manchmal das Gefühl, dass ein bißchen mehr Distanz auch nicht schaden könnte.

  6. BREMER SPRACHBLOG » T/V Total am 29. März 2007

    [...] Fall selten. Und vor einigen Tagen ist es dem Leser A.T. sauer aufgestoßen: er kam über einen Link von Nils Reiters Goetheblog 3 zu uns (Nils, schönen Dank übrigens für diesen Link und vor allem [...]

  7. Anatol Stefanowitsch – Totally T/V « Translated from the German am 12. April 2007

    [...] rare. And a few days ago, it elicited the annoyance of a reader, A.T.: he came to us via a link from Nils Reiters Goetheblog 3 (Nils, many thanks by the way for the link and first and foremost [...]

  8. EnVision » Blog Archiv am 16. April 2007

    [...] Manchmal ist es wirklich interessant, was sich aus einem unbedarften Kommentar so alles entwickeln [...]

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